Berlin: Vertreter der Deutschen Bahn und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer treffen sich heute in Berlin zu ihrer vierten Tarif-Verhandlungsrunde.
Sie ist auf maximal fünf Tage ausgelegt. Fahrgäste haben keine Streiks zu befürchten, denn bis Ende Februar gilt eine Friedenspflicht. Die GDL fordert unter anderem acht Prozent mehr Geld. Ein Teil davon soll dazu dienen, eine neue Tarifstufe einzuführen. Ein Angebot der Bahn gibt es bisher nicht. Derweil müssen sich Nutzer des ÖPNV in München und Nürnberg für Mittwoch auf einen weiteren Warnstreik der Gewerkschaft Verdi einstellen. Wie schon in der vergangenen Woche sollen Busse, Trams und U-Bahnen stillstehen. Nicht betroffen sind S-Bahnen und Regionalzüge, die von der Deutschen Bahn betrieben werden. – BR