Do. Dez 8th, 2022

Bonn: Die deutschen Gasspeicher sind zu mehr als 100 Prozent gefüllt. Das geht aus den Daten des europäischen Gasspeicher-Verbands und der Bundesnetzagentur hervor.
Technisch ist das möglich, weil die Speicher tatsächlich etwas mehr Kapazität haben als bei der Berechnung des Füllstands angenommen wird. Deshalb könne nach wie vor Gas eingespeichert werden. Dieser Vorrat soll Schwankungen beim Verbrauch ausgleichen, zumal der Bedarf im Winter voraussichtlich nicht über Pipelines aus Norwegen oder Belgien gedeckt werden kann. Zugleich wurde in Wilhelmshaven das erste deutsche Terminal für Flüssiggas fertiggestellt. Das heißt, in einigen Wochen können Tankschiffe verflüssigtes Erdgas auch direkt nach Deutschland bringen. Bis jetzt ist die Bundesrepublik auf Anlagen in Nachbarländern wie Belgien angewiesen. Der Chef der Bundesnetzagentur, Müller, sprach von einem Doppelerfolg für die Versorgungssicherheit. – BR

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