Mo. Okt 18th, 2021

Bonn: Das Landgericht hat einen ehemaligen Mitarbeiter der Hamburger Warburg-Bank wegen sogenannter Cum-Ex-Geschäfte zu einer Haftstrafe verurteilt. Der Angeklagte wurde wegen Steuerhinterziehung in fünf Fällen zu fünfeinhalb Jahren verurteilt.
Zwei Monate der Strafe gelten als schon vollstreckt, weil sich das Verfahren so lange hingezogen hatte. Eine Gerichtssprecherin sagte, das Urteil sei noch nicht rechtskräftig. Bei den Cum-Ex-Geschäften war dem deutschen Staat ein Schaden in Milliardenhöhe entstanden. Banken, Investoren und Fonds hatten rund um den Dividendenstichtag Aktien mit und ohne Ausschüttungsanspruch hin und hergeschoben. Das Ziel: Steuern erstattet zu bekommen, die gar nicht gezahlt wurden. – BR

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