Mi. Jul 28th, 2021

Berlin: Mehr als 100 Jahre nach den Verbrechen der deutschen Kolonialmacht im heutigen Namibia erkennt die Bundesregierung die Gräueltaten an den Volksgruppen der Herero und Nama als Völkermord an.
Zudem sollen als Wiedergutmachung in den kommenden 30 Jahren rund 1,1 Milliarden Euro in Aufbauprojekte fließen, sagt Außenminister Maas. Zuvor hatten Delegationen beider Länder nach fast sechsjährigen Verhandlungen eine Einigung über eine politische Erklärung erzielt, der beide Regierungen nun zugestimmt haben. Zwischen 1904 und 1908 wurden unter der deutschen Kolonialherrschaft zehntausende Angehörige der Volksgruppen Herero und Nama von Soldaten des deutschen Kaiserreichs getötet. – BR

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