Berlin: Bundesinnenminister Dobrindt will, dass Asylbewerber schneller arbeiten. Der „Bild am Sonntag“ sagte er, Ziel sei Teilhabe durch Tätigkeit.
Laut Dobrindt sollen Asylbewerber schon nach drei Monaten Aufenthalt in Deutschland arbeiten dürfen, auch wenn ihr Asylverfahren noch nicht abgeschlossen ist. Bislang beträgt die Wartezeit bis zu sechs Monate. Eine Arbeitspflicht solle es aber auch künftig nicht geben. Eine Sprecherin Dobrindts betonte, ob jemand arbeite oder nicht, werde keinen Einfluss darauf haben, wie das Asylverfahren ausgeht. – BR
