Fr. Jul 1st, 2022

Berlin: Kulturstaatsministerin Roth hat deutliche Kritik an ausgestellten Kunstwerken der documenta in Kassel geübt.
Sie sagte, hier finde auch „die Kunstfreiheit ihre Grenzen“. Hessens Kunstministerin Dorn sprach von einer antisemitischen Bildsprache. Der Präsident des Zentralrats der Juden, Schuster, und die israelische Botschaft forderten die Veranstalter zu Konsequenzen auf. Für Aufsehen auf der documenta sorgt vor allem das öffentlich ausgestellte Werk eines Künstlerkollektivs aus Indonesien. Dabei wird unter anderem ein Jude mit Raffzähnen, Schläfenlocken und SS-Rune auf dem Hut gezeigt. Wie die documenta am Abend mitteilte, werden die umstrittenen Darstellungen verdeckt. – BR

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