Mi. Okt 20th, 2021

Bayerns Gesundheitsminister Holetschek und Digitalministerin Gerlach: BayIMCO ist ein effektives digitales Tool zur Pandemiebekämpfung

München – Mehr als drei Millionen Bürgerinnen und Bürger haben sich in Bayern über das Online-Portal BayIMCO für eine Corona-Impfung registriert. Bayerns Gesundheitsministerium und das Digitalministerium haben das Tool für das Impf-Management gemeinsam entwickelt. Gesundheitsminister Klaus Holetschek sagte am Mittwoch in München: „Seit dem Start am 27. Dezember haben sich 3.014.166 Menschen für eine Impfung vormerken lassen (Stand 23. März).
Das ist rund ein Viertel der Menschen in Bayern und ein starkes Signal: Denn eine Registrierung auf BayIMCO ist der erste Schritt hin zur Impfung – also hin zu einem individuellen Schutz gegen COVID-19 und gegen einen schweren Krankheitsverlauf. Alle Bürgerinnen und Bürger, die sich noch nicht registriert haben, rufe ich auf: Starten Sie noch heute, und melden Sie sich an.“

Digitalministerin Judith Gerlach betonte: „Mit unserem Portal BayIMCO haben wir ein effektives Tool für die Bewältigung der Corona-Situation entwickelt. Denn wir bieten den Bürgerinnen und Bürgern damit eine schnelle und sichere Möglichkeit, sich jederzeit für einen Impftermin anzumelden. Die über drei Millionen registrierten Nutzerinnen und Nutzer bestätigen, dass unser digitales Portal einen wesentlichen Baustein für die Impfungen darstellt.“

BayIMCO steht für „Bayerisches Impfmanagement gegen Corona“. Über die Software können sich Impfwillige online registrieren und bekommen dann per SMS, E-Mail oder Telefon je nach Zugehörigkeit zu den Priorisierungs-Gruppen einen Impftermin angeboten. Zudem erfolgt damit das Impfmanagement und die Dokumentation der Impfungen in den Impfzentren. In die Entwicklung des Tools hat der Freistaat 6,4 Millionen Euro investiert.

Holetschek betonte: „Beim Impfmanagement schreiben wir Datenschutz groß. Wir haben alles dafür getan, um personenbezogene Daten so gut wie möglich zu schützen. Sensible Gesundheitsdaten werden während des Impfprozesses ausdrücklich nicht auf einem Server gespeichert, sondern lediglich auf dem Impfbogen des Nutzers. Auf dem Endgerät des Arztes im Impfzentrum werden sie zudem verschlüsselt. Ich danke den Kollegen aus dem Digitalministerium ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit und die wertvolle Expertise.“

Bei der Entwicklung der Software wurde zudem großer Wert darauf gelegt, eine stabile Plattform zu schaffen. Weiterhin ist BayIMCO so konzipiert, dass die Dokumentation der Impfung im Zweifel auch offline – etwa bei einem Ausfall der Internet-Anbindung – noch möglich ist. Das ist wichtig, damit etwa die Mobilen Impfteams auch bei ihren Einsätzen im ländlichen Raum und möglicherweise schlechter Netzanbindung weiterarbeiten können.

Gerlach fügte hinzu: „Es war uns ein großes Anliegen, BayIMCO zum Impfstart in Bayern online zu bringen. Das ist uns Ende letzten Jahres erfolgreich gelungen. Um die Funktionalität und Nutzerfreundlichkeit weiter zu verbessern, haben wir das Portal seitdem stetig weiterentwickelt. So können sich zum Beispiel inzwischen bis zu fünf Personen mit derselben E-Mail-Adresse für ihre Impfung registrieren. Damit erleichtern wir für viele Impfwillige den Prozess.“ – Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

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