Berlin: Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Gröhe, hat Attacken auf humanitäre Einsatzkräfte in Konflikten weltweit verurteilt.
Im vergangenen Jahr seien mehr als 300 Helfer während ihres Einsatzes für andere Menschen ums Leben gekommen, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Das sei ein „untragbarer Zustand“, der auf eine generelle Missachtung humanitärer Grundregeln zurückzuführen sei. Gröhe drängte auf einen besseren völkerrechtlichen Schutz für zivile Helfer. Es sei von sehr großer Bedeutung, dass den Regeln im bewaffneten Konflikt endlich wieder mehr Geltung verschafft werde, so der DRK-Präsident. – BR