Do. Sep 29th, 2022

Berlin: Die Trockenheit in Deutschland sorgt auch in diesem Jahr für eine vergleichsweise geringe Getreide-Ernte.
Laut Bauernverband haben die Landwirte etwa 43 Millionen Tonnen Getreide eingefahren. Das ist zwar etwas mehr als 2021, aber deutlich weniger als im Durchschnitt der vergangenen Jahre. Nach Angaben von Verbandspräsident Rukwied bleibt die Versorgungslage angespannt, er rechnet weltweit auch in Zukunft mit einer Versorgungsknappheit. Durch die anhaltende Hitze ist inzwischen fast die Hälfte Europas von Dürre bedroht – insbesondere der Süden. Nach Angaben der Experten der europäischen Dürrebeobachtungsstelle hat sich die Lage seit Anfang des Jahres verschlimmert. Sie spricht bereits von der schlimmsten Dürre in Europa seit 500 Jahren. Die EU fordert konkrete Maßnahmen, um mit künftigen Dürreperioden umzugehen, denn die werden nach Einschätzung der Forscher in den kommenden Jahren zunehmen. – BR

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