Fr. Mrz 5th, 2021

Freilich ist nicht Bild gleich Bild und vom Amateurfoto bis zum Originalgemälde eines prominenten Künstlers spannt sich ein weiter Bogen.

Deshalb gilt es, dem Hintergrund Beachtung zu schenken. Auf der hellen Wand kommen kräftige Farben oder kontrastreiche Fotos besonders gut zur Geltung. Trotz straffer Gruppierung bleibt jedes einzelne Motiv klar erkennbar. Dunkler Hintergrund dagegen lässt noch das zartestes Aquarell oder die fein-links Grafik leuchtend hell erscheinen. Ein Effekt, der durch künstliche Beleuchtung noch steigerungsfähig ist.

Zum Beispiel wird Treppensteigen – wenn auch meistens unbewusst – als lästig empfunden. Könnten Bilder an der sonst kahlen Wand nicht ein wenig aufmuntern oder gar zum Verweilen einladen? Hier folgt die Anordnung der Bilddokumentation dem Stufenverlauf, damit jedes Motiv bequem aus der richtigen Augenhöhe betrachtet werden kann. Dass der Betrachtungsabstand im Treppenhaus gering ist, sollte bei der Motivwahl berücksichtigt werden. Bilder, die erst ab drei Meter Abstand voll zur Wirkung kommen, sind hier fehl am Platz.
Wichtig: Dass die Betrachtungshöhe (Augenhöhe) im Sitzen ca. 120 cm, im Stehen bei ca. 165 cm richtig gewählt ist (bezogen auf dier Bildmitte).

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