Mi. Mai 22nd, 2024

London: Am zweiten Tag der Anhörung des Wikileaks-Gründers Julian Assange hat die US-amerikanische Regierung ihre Argumente vorgelegt. Die USA fordern die Auslieferung des 52-jährigen, damit ihm in den USA der Prozess gemacht werden kann.
Die US-Anwältin betonte dabei, Assange habe der Sicherheit des Landes und den Geheimdiensten geschadet, indem er vertrauliche Dokumente veröffentlichte. Er habe eine ernste und unmittelbare Gefahr geschaffen, von der unschuldige Menschen betroffen sein können. Assange habe damit deutlich mehr getan als ein Journalist, der Informationen sammelt. Nach Ansicht von Assanges Anwälten dagegen wollen die US-Behörden ihren Mandanten dafür bestrafen, dass Wikileaks Verbrechen der US-Regierung in noch nie dagewesenem Ausmaß aufgedeckt hat – darunter auch Folter und Tötungen. – BR

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