Fr. Okt 15th, 2021

Berlin: Angesichts der Klimakrise und anderer Fragen wie der Migration hat sich Entwicklungsminister Müller in manchen Bereichen der Politik mehr Radikalität gewünscht. Im BR24-Interview der Woche sagte er, man müsse auch mal laut werden und für seine Position kämpfen.
Als Beispiel nannte Müller das Lieferkettengesetz. Dabei habe es einen riesigen Gegendruck gegeben – letzten Endes habe er sich mit seinen Verbündeten aber durchgesetzt, so Müller. Beim Klimaschutz plädierte Müller für einen internationalen Ansatz: Wenn sich zum Beispiel Afrika erneuerbaren Energien zuwenden würde und zu einem grünen Kontinent würde, hätte das einen vielfach höheren Effekt als die alleinigen nationalen Anstrengungen Deutschlands, den CO2-Ausstoß zu verringern. Auch für das Wahlprogramm der Union wünscht sich Müller eine stärkere Internationalisierung. Themen wie Klimaschutz, Wirtschaft oder Arbeitsplätze seien heutzutage nicht mehr ausschließlich national zu lösen. – BR

Kommentar verfassen