Berlin: In die Diskussion um Einspeisevergütungen für Photovoltaik-Anlagen hat sich jetzt der Chef des Energieriesen Eon, Birnbaum, eingeschaltet. In der Rheinischen Post sagte er, die Anlagen rechneten sich auch ohne staatliche Hilfen und forderte einen Stopp der Subventionen.
Laut Birnbaum wird die Energiewende zunehmend zur sozialen Frage. Während Mieter kaum vom Solarboom profitierten und die vollen Netzkosten stemmen müssten, seien Immobilienbesitzer mit Solardächern oft Gewinner der Energiewende. Bundeswirtschaftsministerin Reiche will neue, kleine Solaranlagen künftig nicht mehr staatlich fördern. Beschlossen ist das aber in der Koalition noch nicht. Wer Solarstrom auf seinem Dach erzeugt und teilweise in das Netz einspeist, erhält ab Januar pro Kilowattstunde etwas weniger als 7,8 Cent. – BR