Potsdam – Die Erderwärmung hat in den vergangenen zehn Jahren deutlich zugelegt: Für eine neue Studie im Fachjournal „Geophysical Research Letters“ sind Temperaturschwankungen herausgerechnet worden, die zum Beispiel durch Vulkanismus oder Sonnenzyklen entstehen können.
Die menschengemachte Klimakrise schreitet mit großen Schritten voran, das bestätigt eine neue Studie vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Konkret heißt das, die globale Temperatur ist in den vergangenen zehn Jahren um rund 0,35 Grad Celsius gestiegen. In den Jahrzehnten davor waren es im Schnitt pro Jahrzehnt rund 0,2 Grad Celsius. Der Anstieg hat sich also fast verdoppelt. Jedes Zehntelgrad verschlimmert dramatisch die Auswirkungen der menschengemachten Klimakrise. Um die rasante Erderwärmung aufzuhalten, fordern die Forscher, so schnell wie möglich aus fossilen Energiequellen wie Erdöl, Gas und Kohle auszusteigen und die CO2-Emissionen sehr bald auf Null zu bringen. – BR
