So. Mrz 3rd, 2024

Karlshuld / Neuburg – Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Neuburg kam es am Dienstag (06.02.2024) und Mittwoch (07.02.2024) zu betrügerischen Schockanrufen.
Dienstagnachmittag erhielt ein 84-jähriger Karlshulder einen sogenannten Schockanruf. Die Anruferin gab sich als Enkelin aus und täuschte vor, einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht zu haben. Anschließend übernahm ein angeblicher Polizeibeamter das Gespräch. Der 84-Jährige ging jedoch nicht darauf ein und beendete das Gespräch. Mittwochvormittag erhielt eine 70-jährige Neuburgerin einen identischen Anruf. Der Anrufer, der sich als Polizeibeamter ausgab, versuchte der Frau glauben zu machen, dass ihre Tochter einen schweren Verkehrsunfall verursacht hätte. Nur durch Zahlung einer Kaution könne eine Haftstrafe verhindert werden. Als die 70-Jährige Fragen stellte, wurde das Gespräch vom Anrufer beendet. In beiden Fällen kam es nicht zu einem Vermögensschaden. Es ist wahrscheinlich, dass die Betrüger weiterhin versuchen werden ältere Mitbürger zu schädigen.

Um nicht Opfer eines solchen Betrugs zu werden gibt die Polizeiinspektion Neuburg folgende Tipps:

– Seien Sie grundsätzlich misstrauisch bei derartigen Anrufen!
– Beenden sie im Zweifelsfall das Gespräch schnellstmöglich, ohne persönliche Daten bzw. Informationen über vorhandene Wertgegenstände oder Bargeld preiszugeben!
– Gehen Sie nicht auf Forderungen zur Überweisung oder Übergabe von Geldbeträgen ein!
– Die echte Polizei fordert niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände von Ihnen!
– Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen!
– Rufen Sie im Zweifelsfall die Polizei unter einer dem Telefonbuch entnommenen Telefonnummer an, in eiligen Fällen auch unter der Notrufnummer 110 – benutzen sie dabei aber nicht die Rückruftaste, sonst landen Sie möglicherweise wieder bei den Betrügern!
– Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung!
– Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit: Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis!
– Sprechen Sie auch mit ihren Angehörigen über das Phänomen und warnen Sie sie vor dem Vorgehen der Täter!

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