Yangon: In Myanmar hat die erste Parlamentswahl seit dem Militärputsch vor fast fünf Jahren begonnen. Seit der Nacht unserer Zeit sind die Wahllokale geöffnet.
Die regierende Militärjunta hatte die Wahl Ende Juli angekündigt und gleichzeitig den Ausnahmezustand in dem südostasiatischen Land beendet. Sie spricht von einer Rückkehr zur Demokratie. Für internationale Beobachter und Menschenrechtsorganisationen ist es dagegen eine Scheinwahl. Nach Einschätzung von „Human Rights Watch“ dient sie nur dazu, die Macht der Generäle zu legitimieren. Es gibt insgesamt drei Wahlrunden. Die beiden anderen sind für Mitte und Ende Januar geplant. – BR