Essen: Nach dem spektakulären Millionen-Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen vor fast einem halben Jahr beginnen die ersten Zivilprozesse. Vor dem Landgericht Essen fordern zwei Kunden Schadenersatz.
Im ersten Verfahren geht es um gut 390.000 Euro für gestohlenes Bargeld und Schmuck aus einem aufgebrochenen Schließfach. Direkt im Anschluss befasst sich das Gericht mit der Forderung eines Kunden über fast 50.000 Euro für gestohlene Goldmünzen und Familienschmuck. Nach Weihnachten waren Unbekannte mit einem Spezialbohrer in den Tresorraum gelangt. Sie brachen fast alle 3.000 Schließfächer auf und verschwanden mit der Beute. Die Kläger werfen der Bank gravierende Versäumnisse bei den Sicherheitsvorkehrungen vor und verlangen volle Haftung für ihren Schaden. – BR
