Di. Jan 18th, 2022

Berlin: Die Bundesregierung verschiebt ihr Ziel, bis zum 7. Januar bei den Erstimpfungen eine Quote von 80 Prozent zu erreichen.
An dem Tag findet die nächste Bund-Länder-Konferenz statt. Wie ein Regierungssprecher der Bild am Sonntag gesagt hat, wird die entsprechende Quote nun bis Ende Januar angestrebt. Derzeit sind 73,8 Prozent der Gesamtbevölkerung geimpft – also gerechnet ab dem ersten Lebensjahr. Für das angepeilte Ziel müssten noch rund 5 Millionen weitere Menschen eine Erstimpfung erhalten. Über eine Impfpflicht für alle will der Bundestag bereits in der zweiten Januar-Woche erstmals beraten. CSU-Chef Söder vertritt die Ansicht, dass eine Impfpflicht die Spaltung der Gesellschaft eher überwinden als vertiefen werde. Viele Menschen würden feststellen, dass es nicht so schlimm sei, sich impfen zu lassen – sondern dass die Impfung im Gegenteil sogar schütze und Freiheit gebe, sagte der CSU-Chef der Welt am Sonntag. Anfang November hatte er noch vor einer weiteren Spaltung durch eine allgemeine Impfpflicht gewarnt. – BR

Kommentar verfassen