Sa. Okt 16th, 2021

Eichstätt, (upd) – In der Wissensvermittlung spitze, bei der Betreuung 1A: Kursanbieterinnen und -anbieter der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) sind durch eine Jury und Studierende mit Preisen in den Kategorien „Herausragende Mediendidaktik“ und „Herausragende Betreuung“ ausgezeichnet worden.
Von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) wurde Prof. Dr. Klaus-Dieter Altmeppen (Lehrstuhl Journalistik II) gemeinsam mit Prof. Johanna Haberer, Prof. Dr. Christian Schicha und Prof. Dr. Thomas Zeilinger von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und deren Team sowie Prof. Dr. Alexander Filipović (bis Januar 2021 Hochschule für Philosophie München, nun Universität Wien) mit dem 2. Platz in der Kategorie „Herausragende Mediendidaktik“ ausgezeichnet. Sie erhalten die Auszeichnung für die Classic-vhb-Kurse „Medienethik: Themen und Diskurse“ und „Ethik der digitalen Kommunikation“.

Die Classic-Kurse der vhb richten sich vorrangig an Studierende der Hochschulen in Bayern und werden für die hochschulübergreifende Nutzung entwickelt. Studierende können die Kurse unabhängig von der anbietenden Hochschule als Pflicht- oder Wahlpflichtfach in ihr Studium integrieren und ECTS-Punkte erwerben.

Beide prämierten Kurse bestechen laut Jury durch eine zeitgemäße Gestaltung. Lerninhalte werden multimedial u.a. mit selbst erstellten Videos vermittelt, in denen die Professorinnen und Professoren aller beteiligten Hochschulen sowie externe Expertinnen und Experten mitwirken. Besonders hervorzuheben sind die unterschiedlichen interaktiven Aufgabentypen. Neben Einsendeaufgaben, Quizzen mit direktem Feedback und Umfragen gibt es auch Peer-Feedback. Für Abwechslung sorgt die Vielzahl der eingesetzten Autorentools wie Prezi, Padlet, learningapps, learningsnacks und H5P. Die Kursverantwortlichen waren unter den ersten, die das Tool „H5P“ für die Gestaltung ihres CLASSIC vhb-Kurses eingesetzt haben – damit haben sie auch Pionierarbeit für die spätere Verwendung des Tools im OPEN vhb-Format geleistet. Teilnehmende Studierende begründeten ihre Nominierung mit der anschaulichen, verständlichen, umfangreich aufbereiteten sowie didaktisch wertvollen Darstellung der Inhalte und dem starken aktuellen Bezug der Kursthemen (Fächergruppe Geistes- und Kulturwissenschaften / Kommunikations- und Medienwissenschaft).

Eigentlich sollte die Preisverleihung bereits im vergangenen Jahr aus Anlass des 20-jährigen Bestehens der Virtuellen Hochschule Bayern stattfinden. Nun wurde sie pandemiebedingt virtuell nachgeholt. Kurse aus sechs verschiedenen Fächergruppen und insgesamt zehn Trägerhochschulen wurden ausgezeichnet. Auch im Namen des Staatministeriums für Wissenschaft und Kunst – Minister Bernd Sibler gratulierte in einer Videobotschaft – führten die Mitglieder des Präsidiums der vhb, Präsident Prof. Dr. Dr. habil. Godehard Ruppert, Prof. Dr. Robert Grebner (Präsident der HAW Würzburg-Schweinfurt) und Prof. Dr. Joachim Hornegger (Präsident der Universität Erlangen-Nürnberg) die Preisverleihung durch.

Die weiteren Preisträgerinnen und Preisträger lehren an den folgenden Hochschulen des vhb-Verbundes: Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Technische Hochschule Ingolstadt, Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten, Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, Universität Regensburg und Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

Die Virtuelle Hochschule Bayern ist eine Verbundeinrichtung von 32 Hochschulen in Bayern. Die vhb fördert und unterstützt die Entwicklung digitaler Lehreinheiten und setzt sich vor allem für einen Austausch und eine hochschulübergreifende Nutzung ein. – Katja Ossiander, KU Eichstätt-Ingolstadt

 

 

Bildinformation: Prof. Dr. Klaus-Dieter Altmeppen (Lehrstuhl Journalistik II, KU; rechts im Bild) und Prof. Dr. Alexander Filipovic (bis Anfang des Jahres Lehrstuhl für Medienethik an der Hochschule für Philosophie München) sind gemeinsam mit weiteren Dozierenden für vhb-Kurse zu Medienethik bzw. Ethik digitaler Kommunikation ausgezeichnet worden. (Foto: Klenk/upd)

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