Brüssel – Mit Blick auf die Lage in der spanischen Enklave Ceuta hat EU-Digitalkommissarin Virkkunen die Konzerne Meta und Tiktok aufgefordert, entschiedener gegen Falschinformationen vorzugehen.
Die Plattformen müssten entschlossen handeln, um die Integrität des digitalen Raums zu wahren, insbesondere in Krisensituationen, schrieb Virkkunen auf X. Die Überwachung müsse verstärkt und die Zusammenarbeit mit Faktenprüfern gefestigt werden. Auf Tiktok sowie den Meta-Netzwerken WhatsApp, Instagram und Facebook hatte sich zuletzt die Fehlinformation verbreitet, dass die Grenze zwischen Marokko und Ceuta offen sei. Offenbar machten sich unter anderem deshalb zehntausende Menschen von Marokko aus auf den Weg in die spanische Enklave. – BR
