So. Dez 5th, 2021

Warschau: In der Flüchtlingskrise an der Grenze zwischen Polen und Belarus hat die EU erneut schwere Vorwürfe gegen den belarussischen Machthaber Lukaschenko erhoben.
Polens Ministerpräsident Morawiecki schrieb auf Twitter, der Konflikt sei der größte Versuch zur Destabilisierung Europas seit dem Kalten Krieg. Lukaschenko habe „einen hybriden Krieg gegen die EU begonnen“. Darunter versteht man einen Angriff mit Verschleierungstaktik. Die für Migrationsfragen zuständige EU-Innenkommissarin Johansson sagte der „Welt am Sonntag“, Lukaschenko habe Migranten getäuscht und damit Familien und Kinder in eine Tragödie gelockt. Um die Krise weiter zu entschärfen warb sie für die Zusammenarbeit innerhalb der EU. Die Europäisierung der Migrationspolitik sei der einzige zukunftsweisende Weg. – BR

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