Brüssel: Nach wochenlangen Diskussionen haben sich die EU-Staaten doch noch rechtzeitig auf eine Verlängerung der Russland-Sanktionen geeinigt.
Entgegen Forderungen der Slowakei und Ungarns bleiben demnach zwei prominente Oligarchen vorerst mit Strafmaßnahmen belegt. Der Kompromiss sieht allerdings vor, dass die Sanktionen gegen insgesamt rund 2.600 Personen und Organisationen nur um sechs Monate verlängert werden, anstatt wie ursprünglich geplant um ein Jahr. Hätte es keine Einigung gegeben, wären die Sanktionen heute ausgelaufen. Unterdessen hat die Ukraine einen Bombenangriff auf die Großstadt Saporischschja gemeldet. Ein Mensch sei getötet, weitere verletzt worden, hieß es. Zuvor hatte es Tote bei einem Luftangriff in der Nähe der ukrainischen Hauptstadt Kiew gegeben. – BR
