Brüssel: Die EU will das europäische Lieferkettengesetz abschwächen, noch bevor es angewendet wird. Unterhändler von EU-Staaten und Europaparlament haben sich darauf geeinigt, dass die Vorgaben für deutlich weniger Unternehmen gelten sollen als ursprünglich geplant.
Demnach sollen Großunternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von mindestens 1,5 Milliarden Euro überprüfen müssen, ob in ihren Lieferketten die Menschenrechte eingehalten werden. Ursprünglich sollte die Schwelle bei 1.000 Mitarbeitern liegen. Außerdem sollen Firmen, die gegen die Regeln verstoßen, auf EU-Ebene keiner zivilrechtlichen Haftung mehr unterliegen. – BR