Do. Dez 8th, 2022

Frankfurt am Main: Mit der dritten Zinserhöhung seit Juli versucht die Europäische Zentralbank, die Rekord-Inflation einzudämmen.
Sie hob die Leitzinsen um 0,75 Prozent an. So müssen die Banken nun zwei Prozent zahlen, wenn sie sich Geld von der Zentralbank leihen. Im vergangenen Monat lag die Teuerungsrate in der Euro-Zone bei knapp zehn Prozent, in Deutschland sogar noch etwas höher. Nicht zuletzt wegen der angespannten Lage auf den Energiemärkten rechnet die EZB damit, dass die Inflation noch eine geraume Zeit hoch bleibt. Sie stellte deshalb weitere Zinserhöhungen in Aussicht. Höhere Zinsen freuen Sparer, bereiten Häuslebauern aber Sorgen. Außerdem bremsen sie das Wirtschaftswachstum. Die Zentralbank geht davon aus, dass die Konjunktur schon jetzt schwächelt – und das dies bis ins neue Jahr hinein auch so bleibt. – BR

Kommentar verfassen