Sa. Jul 13th, 2024

München: Ein früherer Offizier der Bundeswehr ist wegen rechtsextremer Umtriebe zur Höchststrafe verurteilt worden.

Wie der BR erfuhr, hat ihm das Truppendienstgericht in München alle Ruhestandsbezüge aberkannt. Der 34-Jährige wurde schuldig gesprochen, während seiner Dienstzeit durch jahrelange Aktivitäten für die rechtsextreme „Identitäre Bewegung Bayern“ gegen das Soldatengesetz verstoßen zu haben. Er hat demnach unter anderem bei Aufmärschen Banner der Organisation getragen und einen Email-Verteiler betreut. 2019 schied der damalige Offizier aus der Bundeswehr aus. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die „Identitäre Bewegung“ gilt als antidemokratisch und ausländerfeindlich. Der Verfassungsschutz beobachtet sie. – BR

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