Fr. Jul 19th, 2024

Schon 144.000 Anträge über digitalen Service „i-Kfz“– Vor allem Außerbetriebsetzungen sehr gefragt– Jetzt auch die Städte Ansbach, Passau und Weiden dabei, Landratsamt Fürth folgt in Kürze– Vorteile für Bürger, Unternehmen und Kommunen

München – Seit dem 1. September 2023 können in Bayern Fahrzeuge ganz einfach und bequem online zugelassen, abgemeldet oder umgeschrieben werden. Mittlerweile wurden im Rahmen des digitalen Services „i-Kfz“ mehr als 144.000 Anträge eingereicht. Seit Kurzem sind die Portale der Städte Ansbach, Passau und Weiden freigeschalten. Damit bieten derzeit 91 der 96 bayerischen Zulassungsbehörden die internetbasierte Zulassung an. Und ab Mitte Juli ist auch das Landratsamt Fürth mit dabei.

„Ich freue mich, dass unser Angebot so gut angenommen wird“, so Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter: „Das bringt echten Mehrwert, denn damit lässt sich ein weiterer Behördengang einsparen. Durch diesen Service haben wir den Freistaat wieder ein Stückchen digitaler gemacht.“

Bayerns Digitalminister Dr. Fabian Mehring: „Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen können ihre Autos ganz einfach online an- oder abmelden und tun dies auch. Diesen wichtigen Online-Service „i-Kfz“ haben wir unseren Kommunen gemeinsam zentral über unsere BayernPackages bereitgestellt. Bei der Digitalisierung unserer bayerischen Verwaltung belegt Bayern schon heute bundesweite Spitzenplätze. Dieses Serviceangebot bauen wir weiter konsequent aus, um so spürbaren Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger zu schaffen.“

Mit dem „i-Kfz“ unterstützt der Freistaat Bayern die Kommunen, eine einheitliche Portallösung anzubieten. Die Bürgerinnen und Bürger müssen sich daher nicht bei jedem Umzug erst mit den Funktionalitäten der Technik neu beschäftigen. Aktuell gibt es nahezu flächendeckend in ganz Bayern die Möglichkeit der internetbasierten Zulassung. Das Landratsamt Fürth wird im Juli ebenfalls den Betrieb seiner Online-Zulassungsbehörde aufnehmen. Die vier übrigen Zulassungsbehörden (Stadt Erlangen sowie die Landratsämter Erding, Mühldorf und Rhön-Grabfeld) müssen noch Sicherheitsanforderungen des Kraftfahrt-Bundesamtes erfüllen. Aufgrund verschärfter Sicherheitsbestimmungen und der aktuellen Bedrohungslage durch Cyberangriffe mussten eine Reihe von Kommunen die Online-Zulassungen wieder deaktivieren.

Insbesondere die automatisch durchgeführten Außerbetriebsetzungen erfreuen sich großer Nachfrage, da sie kostengünstig und ohne Identifizierung genutzt werden können. Alle anderen Zulassungsvorgänge setzen einen neuen Personalausweis mit ID-Funktion oder ein ELSTER-Zertifikat voraus. Letzteres ermöglicht auch Unternehmen die Online-Zulassung ihrer Fahrzeuge.

Mit dem Projekt „i-Kfz“ digitalisiert das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) stufenweise das Fahrzeugzulassungswesen in Deutschland. Mit dem Inkrafttreten der Neufassung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung am 1. September 2023 und der damit einhergehenden Umsetzung von „i-Kfz Stufe 4“ wurde das Verfahren vollständig automatisiert und vereinfacht. Dafür haben das Bayerische Staatsministerium für Digitales und das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr den bayerischen Kommunen eine einheitliche Softwarelösung, umgesetzt durch die Anstalt für kommunale Datenverarbeitung in Bayern, zur Verfügung gestellt. – Simon Schmaußer, Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr

Weitere Informationen zum i-Kfz sowie die Zugänge zu den einzelnen Online-Zulassungsbehörden finden sich hier: www.ikfz.bayern.de

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