Sa. Jun 22nd, 2024

Teheran: Am Todestag von Jina Mahsa Amini soll der iranische Geheimdienst mehrere Personen in den Kurdengebieten des Landes festgenommen haben. Sie hätten versucht, Unsicherheit zu schaffen, so die Nachrichtenagentur Tasnim.
Diese gilt als Sprachrohr der iranischen Revolutionsgarden. Auch Mahsa Aminis Vater wurde Medienberichten zufolge von den Behörden vorgeladen und verwarnt. Er befinde sich nun aber auf freiem Fuß. Er hatte für heute eine Gedenkfeier für seine Tochter angekündigt. Am Freitag hatten Bewohner der Kurdenregionen angekündigt, ihren Unmut mit Ladenschließungen kundtun zu wollen. Aufrufe zu Straßenprotesten gab es aus Sorge vor Gewalt zunächst nicht. Vor einem Jahr hatte der Tod der 22jährigen Kurdin nach ihrer Festnahme wegen eines angeblich nicht richtig getragenen Kopftuches die schwersten Aufstände im Iran seit Jahrzehnten ausgelöst. – BR

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