Zürich: Nach heftiger Kritik und Boykott-Androhungen gibt der Fußballweltverband FIFA seine Investorenpläne auf. Wie Präsident Infantino in einer Stellungnahme erklärte, werde der Vorschlag nicht weiterverfolgt. Es sei deutlich geworden, dass das Projekt zu Spaltungen geführt habe, die nicht mehr im Interesse des ursprünglich angestrebten Ziels lägen.
Die Pläne der FIFA hatten vorgesehen, einen Teil der kommerziellen Rechte etwa an Fußball-Weltmeisterschaften zu verkaufen. Unter anderem der europäische Fußball-Verband UEFA hatte daraufhin mit einem WM-Boykott gedroht. Auch die für Nord- und Mittelamerika sowie die Karibik zuständige Concacaf und der asiatische Fußballdachverband AFC gingen deutlich auf Distanz zu Infantino und seinen Plänen. – BR
