Fr. Jul 1st, 2022

Cannes: Zum Auftakt der Filmfestspiele hat sich der ukrainische Präsident Selenskyj in einer Videoansprache an die Teilnehmer gewandt.
Selenskyj sprach ausführlich über die Verbindung zwischen Kino und Realität. Er verwies dabei auf Filme wie Francis Ford Coppolas „Apocalypse Now“ und Charlie Chaplins Filmklassiker „Der große Diktator“, die den gegenwärtigen Umständen in der Ukraine nicht unähnlich seien. Am Ende werde der Hass verschwinden und die Diktatoren werden sterben. Selenskyj wörtlich: „Wir brauchen einen neuen Chaplin, um zu beweisen, dass die Filmwelt nicht stumm ist.“ Das Festival hatte zuvor mit vielen Stars und der Zombie-Komödie „Final Cut!“ begonnen. Im Wettbewerb um die Goldene Palme sind in diesem Jahr 21 Filme vertreten. – BR

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