Mo. Jun 14th, 2021

Orientierung, Recherche und Faktencheck im digitalen Zeitalter
Eichstätt, 26. Januar 2021 (upd) – Die wichtige Rolle des Journalismus für die Demokratie wird in Krisenzeiten besonders sichtbar: Die Menschen brauchen verlässliche Informationen, um sich in der Gesellschaft und im Alltag orientieren zu können. Zugleich sind mündige Bürgerinnen und Bürger auf eine vielfältige Debatte genauso wie auch auf investigative Recherchen angewiesen. Im Forum „Zukunft des Journalismus“ der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) werden am Mittwoch, 3. Februar, zentrale Trends und Entwicklungen des Journalismus mit zwei renommierten Redaktionsleitern aus verschiedenen Perspektiven diskutiert: aus Sicht des investigativen Journalismus und des Datenjournalismus sowie des Regional- und Lokaljournalismus. Die Online-Veranstaltung ist eingebunden in die Vortragsreihe „Journalistisches Kolloquium“ unter Leitung von Professor Klaus Meier vom Studiengang Journalistik der KU und wird in Kooperation mit dem Verbundprojekt „Mensch in Bewegung“ durchgeführt.

Die Gäste sind Verena Nierle (Teamleiterin BR Recherche/BR Data Bayerischer Rundfunk, München) und Stefan König (Stefan König, Chefredakteur Donaukurier, Ingolstadt).
Verena Nierle hat 2016 „BR Recherche“, die Investigativ-Einheit des Bayerischen Rundfunks, mit aufgebaut und ist heute Teamleiterin von BR Recherche und BR Data. Die Arbeit der Investigativ-und Datenjournalisten ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden. Zuvor arbeitete sie als Redakteurin beim Politikmagazin Kontrovers sowie für aktuelle Sondersendungen im BR Fernsehen.

Stefan König volontierte 2004 beim Donaukurier und arbeitete im Anschluss in unterschiedlichen Funktionen für das Blatt und seine Heimatzeitungen. Er war Chefreporter der Zeitung, ehe er im November 2012 in die Chefredaktion aufrückte. Im März 2017 wurde er zum Chefredakteur ernannt.

Interessenten werden bis Montag, 1. Februar, um Anmeldung per Mail an journalistik@ku.de gebeten und erhalten anschließend einen Link zur Teilnahme an der Veranstaltung, die von 18.15 bis 19.45 Uhr stattfindet. – Katja Ossiander, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

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