Sa. Okt 16th, 2021

Inflation, Schuldenpolitik, Arbeitslosigkeit, finanzielles Loch in der Rentenkasse etc. Heutzutage ist es besonders wichtig, sich rechtzeitig Gedanken über die Altersvorsorge zu machen.

Denn für die meisten Menschen wird es schwierig sein, den Lebensstandard von heute auch im Alter noch halten zu können – die gesetzliche Rente stellt hier nur eine Grundversorgung dar. 80 % der Deutschen halten die eigenen vier Wände für eine hervorragende Altersvorsorge.

Das schuldenfreie Eigenheim ist ein bleibender Vermögenswert, unabhängig von Kurs- und Zinsentwicklungen. Neuere statistische Auswertungen weisen für westdeutsche Rentner haushalte mit Wohneigentum auf Grund der ersparten Miete eine monatliche “Wohnrente” von durchschnittlich 600 Euro aus. Diese Mitersparnis beträgt rund ein Drittel der Einkünfte. Rentnerhaushalte ohne Wohneigentum müssen hingegen mit durchschnittlich 340 Euro rund ein Viertel ihrer Bezüge für die Miete ausgeben.

Selbst wenn die Mietsteigerungen die Durchschnittswerte der letzten 25 Jahre nicht überschreiten, ist Geld in Fonds schlechter als in Wohneigentum angelegt. Man denke nur an die immensen Kursverluste, die viele Kleinanleger vor einigen Jahren hinnehmen mussten!! Weitere wichtige Motive für Wohneigentum sind die höhere Lebensqualität im eigenen Haus, Inflationssicherheit und die Unabhängigkeit von der künftigen Mietentwicklung. Außerdem spart man die Miete, wodurch ein solides Vermögen entsteht. Eigentümer haben im Rentenalter im Schnitt etwas zehnmal soviel Privatvermögen wie Mieter in demselben Alter und mit dem gleichen Einkommen!

Umbauen & modernisieren
Die Vorteile der Massivbauweise gelten auch für Umbau und Erweiterung von Altbauten. Ob nachträglicher Dachausbau, das Einziehen neuer Wände, der Einbau eines Kamins oder der komplette Anbau von Wohnraum: für viele dieser Renovierungs-arbeiten sind massive Baustoffe, z.B. Porenbeton, ideale Materialien.

Bei fast allen Umbauten oder baulichen Ergänzungen im alt bau stellt sich als erstes die Frage der statischen Belastbarkeit der bestehenden Bauteile. Viele Massivbaustoffe, z.B. Beton, scheiden allerdings bereits aus diesem Grund für umbau arbeiten aus. Eine Alternative bieten Leicht- und Porenbeton oder auch z.T. Kalksandstein. Das Eigengewicht dieser Massivbaustoffe ist so gering, dass nachträgliche Einbauten im allgemeinen nicht zu kritischen Belastungen normal ausgelegter Decken führen.
Problemlos lassen sich deshalb mit den relativ leichten Massivbaustoffen nachträglich Wände einziehen oder bestehende Räume verändern. Das gilt ebenso für einen nachträglichen Dachausbau oder den Umbau unterm Dach. Der Vorteil der Massivbauweise liegt auf der Hand: gute Schall- und Wärmedämmung sowie die Möglichkeit, auch schwere Einbauten wie Küchenschränke sicher in den Wänden zu verankern.

Nicht nur die statischen Voraussetzungen sprechen für den Einsatz von Massivbaustoffen bei Umbau und Renovierung. Die handlichen Bauteile lassen sich problemlos durch das Haus transportieren. Ebenso einfach ist es, sie von Hand mit einer Säge passend zuzuschneiden. Dünnbettmörtel und der dünn aufzutragende Putz bringen so gut wie keine Feuchtigkeit ins Haus. Die belastbaren, glatten Mauern können gespachtelt, tapeziert oder direkt mit Fliesen beklebt werden. Die Integration von Installationen der Heizungs-, Wasser-, Warmwasser-, Abwasser- oder Elektroleitungen ist – je nach Rohrdimension – sowohl durch unkompliziertes Einarbeiten der notwendigen Aussparungen möglich, vereinfacht sich aber bei der Herstellung von zweischaligen Wänden.

Ist der Neubau eines Schornsteines notwendig, bieten sich Schornsteinsysteme aus Fertigteilen in Massivbauweise an. Sie können direkt auf der Geschossdecke aufgemauert werden. Ein Fundament auf der Kellersohle und Schornsteinzüge durch alle Etagen sind nicht notwendig. Diese Schornsteinsysteme verschiedener Anbieter sind oft die einzige wirtschaftliche Möglichkeit, in einem Altbau nachträglich einen Kaminofen zu setzen.

Was für den Neubau richtig ist, gilt auch für den Anbau: Die massive Bauweise mit hoher Wärmedämmung schafft dauerhaft wertvollen Wohnraum und Sommer wie Winter ein gesundes Raumklima. Dabei gelten für einen Anbau heute die gleichen hohen Anforderungen an den Wärmeschutz wie für einen Neubau. Wer sich für einen Rohbau aus Massivbauteilen entscheidet, spart Arbeitszeit und Geld. Denn der Baustoff bringt neben Stabilität und Tragfähigkeit auch gleich die nötige Wärmedämmung mit. Für die Decken und das Massivdach gibt es ebenfalls vorgefertigte Bauelemente, die an Ort und Stelle direkt mit dem Lkw-Kran verlegt werden. Somit entsteht ein Anbau aus einem Guss, wertbeständig und mit hervorragendem Wohnklima.

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