Sa. Jul 31st, 2021

Runder Tisch zum Thema Inklusion ist zum ersten Malzusammengetreten

Neuburg – Das Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen hat zusammen mit dem Inklusionsbeauftragten des Kreistags, Joachim Siegl, einen runden Tisch zum Thema Inklusion ins Leben gerufen. Am virtuellen Auftakt in der vergangenen Woche nahmen über 20 Akteure teil, darunter Vertreter der Caritas, der Diakonie, des Bayerischen Roten Kreuzes, der Offenen Hilfen, der Stiftung Sankt Johannes, des Sozialverbandes VdK, der Fachstelle Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung EUTB, des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes, Vertreter der Gemeinden Oberhausen und Aresing sowie der Stadt Neuburg, Sozialreferentin Elfriede Müller, Inklusionsreferent Joachim Siegel sowie Mitarbeiter des Landratsamtes.

Landrat Peter von der Grün begrüßte die Teilnehmer und freute sich über das große Interesse. Dabei betonte er, dass ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch eine wichtige Grundlage dafür sei, das Bewusstsein für die Bedürfnisse der Mitbürgerinnen und Mitbürger mit Behinderung zu schärfen. Der Erfahrungsaustausch stand dann auch ganz oben auf der Agenda des ersten Treffens. Die Akteure erklärten, wo sie Handlungsbedarf sehen und nannten bereits konkrete Vorstellungen. Diese reichten von rasch umsetzbaren Einzelmaßnahmen im öffentlichen Raum bis hin zu einem Gesamtkonzept in Form eines Aktionsplans.

Zum Abschluss haben sich die Akteure darauf verständigt, die Ergebnisse in einem Arbeitskreis zu vertiefen und mögliche weitere Schritte zu konkretisieren. Auf dieser Basis kann der runde Tisch, der voraussichtlich wieder im Sommer 2021 zusammentritt, weiterarbeiten. Da es sich um ein offenes Netzwerk handelt, sind weitere Interessen, die sich auf dem Gebiet der Inklusion einbringen möchten, willkommen. Interessenten melden sich bitte im Landratsamt telefonisch unter 08431/57-331 oder per E-Mail unter kathrin.rambach@neuburg-schrobenhausen.de. – Sabine Gooss, Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen

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