München: Bayerns Finanzminister Füracker hält die Tarifeinigung im öffentlichen Dienst für einen „vertretbaren Kompromiss“. Die Umsetzung werde für den Freistaat allerdings ein „enormer Kraftakt“, sagte der CSU-Politiker einer Mitteilung zufolge.
Bei den Verhandlungen seien steigende Lebenshaltungskosten auf einen angespannten Staatshaushalt getroffen, so Füracker. Die Einigung sieht vor, dass Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst der Länder mehr Geld bekommen – in drei Schritten insgesamt 5,8 Prozent. Der Tarifvertrag soll gut zwei Jahre laufen. Er gilt für rund 925.000 Beschäftigte, etwa in Verwaltungen, an Schulen, Theatern, Gerichten und Universitäten. – BR
