Paris: Die G7-Staaten wollen die Straße von Hormus mit militärischen Eskorten wieder für Handelsschiffe befahrbar machen. Dafür sei die Koordination mehrerer Marinen und eine mehrwöchige Vorarbeit nötig, sagte Frankreichs Präsident Macron nach einer Videokonferenz der Staats- und Regierungschefs.
In einer Erklärung der französischen G7-Präsidentschaft heißt es, eine Arbeitsgruppe solle untersuchen, unter welchen Bedingungen Schiffe eskortiert werden können. Zu der Gruppe gehören neben Frankreich auch Deutschland, die USA, Japan, Kanada, Großbritannien und Italien. Mehrere Schiffe waren zuletzt in und nahe der für den weltweiten Ölhandel wichtigen Meerenge unter Beschuss geraten. Derweil haben die USA 172 Millionen Barrel Öl aus ihrer strategischen Reserve freigegeben, um den rasant gestiegenen Ölpreis zu stabilisieren. Für Entspannung konnte dieser Schritt aber erstmal nicht sorgen: Die Ölpreise blieben auf dem höchsten Niveau seit Jahren. – BR
