Di. Mai 21st, 2024

Straßburg: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat zum ersten Mal ein Land verurteilt, weil es nicht genug für den Klimaschutz tut – und zwar die Schweiz.
Die Richterinnen und Richter gaben einer Gruppe von Seniorinnen Recht, die die Maßnahmen ihrer Regierung für unzureichend halten. Andere Klagen wegen mangelnden Klimaschutzes hatten keinen Erfolg. Sechs portugiesische Jugendliche müssten zunächst den Gerichtsweg in ihrem Heimatland ausschöpfen, hieß es. Auch die Klimaklage eines ehemaligen Bürgermeisters eines französischen Küstenortes wies das Gericht zurück. Es war das erste Mal, dass der Europäische Menschenrechtsgerichtshof Urteile zum Klimawandel fällte. – BR

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