Berlin: Nach der Tötung eines Gerichtsvollziehers im Saarland fordert der Deutsche Gerichtsvollzieher Bund ein besseres Schutz- und Sicherheitskonzept für Mitarbeiter im Außendienst.
Der Verbandsvorsitzende Boek nennt als wichtigste Punkte eine verbesserte Ausbildung, stich- und schusssichere Westen sowie einen höheren Schutz der Privatsphäre von Gerichtsvollziehern. Diese seien im beruflichen Alltag größtenteils alleine unterwegs und daher besonders gefährdet, betont Boek. In Bexbach im Saarland wurde gestern ein Gerichtsvollzieher getötet. Der 58-Jährige war nach aktuellem Ermittlungsstand während einer Zwangsvollstreckung mit einem Messer angegriffen worden. Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen. – BR