Berlin: Bundesgesundheitsministerin Warken hat sich grundsätzlich offen für den SPD-Vorschlag gezeigt, die Einnahmen für die gesetzlichen Krankenkassen auf eine breitere Basis zu stellen.
Der „Welt am Sonntag“ sagte sie, das müsse allerdings Teil eines Gesamtpakets sein. Es reiche nicht, nur die Einnahmenseite auszuweiten – man müsse vor allem die Ausgaben in den Griff bekommen. Die SPD hatte zuletzt angeregt, auch Kapital- und Mieteinkünfte in die Beitragsberechnung einzubeziehen. Die CDU fordert bislang vor allem Leistungskürzungen. Die Regierung hat eine Finanzkommission Gesundheit eingesetzt. Sie soll bis Ende März Reformen vorschlagen. – BR
