Berlin – Bundesgesundheitsministerin Warken hat ihre Pläne verteidigt, Krankenversicherte mit höheren Einkommen stärker zu belasten.
Durch die geplante Reform würde die Mehrbelastung bis 2030 konstant bleiben, sagte die CDU-Politikern der „Rheinischen Post“. Konkret sieht Warkens Entwurf vor, die Beitragsbemessungsgrenze im nächsten Jahr einmalig um 300 Euro pro Monat anzuheben. Gutverdienende Beschäftigte müssten damit auf einen größeren Teil ihrer Lohneinkünfte Krankenkassenbeiträge zahlen. Ohne Reform fiele die Belastung für Betroffene mit höherem Einkommen 2030 mehr als doppelt so hoch aus, sagte Warken. Der Gesetzentwurf schaffe Klarheit. – BR
