Mi. Jan 26th, 2022

„CDR-Award 2021“ an drei Gewinner vergeben

München – Erstmals wurde heute der CDR-Award für „Corporate Digital Responsibility“ verliehen. Die neue Auszeichnung würdigt unternehmerische Verantwortung für Umwelt, Gesellschaft und Verbraucher in der digitalen Welt. Bayerns Verbraucherschutzminister Thorsten Glauber, Schirmherr in der Kategorie „CDR und Verbraucherbelange“, betonte dazu in München: „Die Digitalisierung betrifft Verbraucher in allen Lebensbereichen. Deshalb ist klar: Digitalisierung und Verbraucherschutz gehören zusammen.
Innovative und zukunftsweisende digitale Geschäftsmodelle und Produkte müssen immer auch verantwortungsvoll und verbraucherfreundlich sein. Viele Unternehmen übernehmen bereits Verantwortung für ihre digitalen Aktivitäten. Sie stellen die Verbraucherinnen und Verbraucher in den Mittelpunkt. Diesen Einsatz soll der Award sichtbar machen.“ In der Kategorie „CDR und Verbraucherbelange“ wurden drei Gewinner mit dem „CDR-Award 2021“ ausgezeichnet: Der erste Platz ging an die „Content Authenticity Initiative“ der Adobe Systems GmbH. Glauber: „Die Initiative schafft einen neuen Standard für die Zuordnung von Herkunftsdaten und setzt damit ein klares Zeichen für Transparenz.“ Mit der „Content Authenticity Initiative“ können Verbraucher Inhalte, die sie online sehen, eigenständig überprüfen und so erfahren, wie sie erstellt oder möglicherweise verändert wurden.

Den zweiten Platz erhielt die Bildungsinitiative TechUcation@School der Otto GmbH und der dritte Platz ging an die Digital Responsibility Goals der Identity Valley Research gUG. Die Gewinner wurden von einer Jury jeweils einstimmig ausgewählt. Die Jury war besetzt mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Arbeitnehmervertretungen sowie Verbraucherschutz und Zivilgesellschaft.

Die Auszeichnung wurde in drei Kategorien im Rahmen einer virtuellen Fachkonferenz am 6. Dezember 2021 vergeben. Ausgelobt wird der CDR-Award 2021 gemeinschaftlich von Bayern Innovativ und dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. An der Ausrichtung des Awards waren seitens Bayern Innovativ die ZD.B-Themenplattformen Verbraucherbelange in der Digitalisierung, Arbeitswelt 4.0 und Cybersecurity beteiligt.

Die vom Bayerischen Verbraucherschutzministerium 2019 gestartete Themenplattform Verbraucherbelange hat das Thema „Corporate Digital Responsibility“ (CDR) frühzeitig initiiert und durch eigene Projekte vorangetrieben. Dazu gehören Publikationen wie das Whitepaper „Corporate Digital Responsibility – Unternehmerische Verantwortung als Chance für die Deutsche Wirtschaft“, die Entwicklung des „Data Process Modeler“, der ersten Software, mit der Unternehmen den verantwortungsvollen Umgang mit Verbraucherdaten transparent kommunizieren können, sowie die aktive Teilnahme an zahlreichen Expertenkreisen, Konferenzen und Forschungsvorhaben. Die Vergabe des CDR-Awards 2021 baut auf diesem Engagement und dem daraus entstandenen Netzwerk auf, soll das Thema noch bekannter machen und weitere Unternehmen motivieren, im Bereich CDR aktiv zu werden. – Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Weitere Informationen unter Startseite – Corporate Digital Responsibility Award 2021 (cdr-award.digital)

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