Sa. Jul 2nd, 2022

Zur Sonderausstellung „Bavaria und Olympia 1896 – 2022“ erhält das HdBG Erinnerungsstücke von Biathlon-Star Laura Dahlmeier

Augsburg/Regensburg – Bei bester Laune überreichte Laura Dahlmeier am Montag im Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst in München ganz besondere Erinnerungsstücke als Leihgaben an das Haus der Bayerischen Geschichte: Startleibchen, Biathlongewehr ohne Lauf sowie Gold- und Bronzemedaillen von den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Pyeongchang. Dort hat sie 2018 als erste Biathletin überhaupt sensationell das Double aus Sprint und Verfolgung gewonnen. Bronze holte sie im Einzelwettkampf. Mit insgesamt 18 Mal Edelmetall bei Großereignissen bis zu ihrem Karriereende 2019 gehört die Partenkirchenerin zur Riege bayerischer Top-Biathletinnen wie Uschi Disl oder Magdalena Neuner.

Der Bayerische Kunstminister Markus Blume freute sich über Dahlmeiers Schätze, die jetzt in die Sonderausstellung „Bavaria und Olympia 1896 – 2022“ nach Regensburg wandern: „Mit langem Atem, ruhiger Hand und starken Nerven auf den Biathlon-Olymp: Laura Dahlmeier ist eine wahre bayerische Sportikone! Bei uns allen sind ihre olympischen Erfolge in Pyeongchang unvergessen. Ich freue mich sehr, dass das Haus der Bayerischen Geschichte Laura Dahlmeier als Aushängeschild für die Ausstellung ‚Bavaria und Olympia 1896 – 2022‘ gewinnen konnte.“

Laura Dahlmeiers Konterfei ziert das offizielle Plakatmotiv der Sonderausstellung „Bavaria und Olympia 1896 – 2022“, die vom 12. Juli 2022 bis zum 15. Januar 2023 am Ende des Ausstellungsrundgangs im Obergeschoss des Hauses der Bayerischen Geschichte in Regensburg zu sehen sein wird. Als „Vergelt’s Gott“ für ihre Unterstützung hat Ausstellungsleiter Marc Spohr Laura Dahlmeier ein Plakat in Hochglanz und Ausstellungskataloge des Hauses der Bayerischen Geschichte überreicht.

Die von Laura Dahlmeier übergebenen Exponate zählen zu den Hauptattraktionen der Sonderausstellung. Anhand von vielen originalen Sportgeräten und Ausrüstungsgegenständen bayerischer Olympioniken zeigt die Ausstellung, wie bayerische Athletinnen und Athleten mit ihren Erfolgen bei Olympischen Spielen zu Sympathieträgern und Botschaftern des Sports und des Freistaats Bayern aufgestiegen sind. Zugleich wirft sie einen Blick auf die Olympischen Spiele 1936 in Garmisch-Partenkirchen und 1972 in München sowie die zuletzt gescheiterten Bewerbungen.

Im Stadion-Kino im Kulturkabinett Sport zeigt das Haus der Bayerischen Geschichte im Film zur Ausstellung die Geschichte der in Bayern veranstalteten Olympischen Spiele. Außerdem wird ein interaktives Internetportal Einblicke in die bayerische Olympiageschichte und in den Sammlungsaufbau des Hauses der Bayerischen Geschichte zum Thema Sport und Olympia in Bayern bieten. Das Portal wird unter www.hdbg.de/bavaria-olympia zu finden sein. – Christine Ketzer, Haus der Bayerischen Geschichte

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