Fr. Jul 19th, 2024

München: Ein Teil des gestohlenen Manchinger Goldschatzes ist unwiederbringlich zerstört.

Die mutmaßlichen Täter haben etwa 70 Münzen eingeschmolzen, teilte Kunstminister Blume bei einer Pressekonferenz mit den Ermittlern mit. Bei der Festnahme der vier Verdächtigen vorgestern wurden 18 Goldklumpen sichergestellt. Der Rest der Beute – mehr als 400 Münzen aus keltischer Zeit – wird noch gesucht. Die mutmaßlichen Täter stammen aus dem Raum Schwerin und aus Berlin. Die vier Deutschen sind nach Angaben von Innenminister Herrmann zwischen 42 und 50 Jahre alt. Es handelt sich nach Einschätzung der Polizei um Serientäter, die seit 2014 eine ganze Reihe von Einbrüchen verübt haben. Im Kelten- und Römermuseum Manching hinterließen sie eine DNA-Spur, die die Verbindung zu den früheren Taten herstellte. – BR

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