Mo. Jul 4th, 2022

Garmisch-Partenkirchen: Mit einem bewegenden Gottesdienst haben katholische und evangelische Kirche an die Opfer des Zugunglücks von Burgrain erinnert.
Das Unglück sei brutal eingeschlagen in das Leben der Menschen, es sei ein Einschnitt auch für den Ort, sagte der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Marx, in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Partenkirchen. Der Münchner evangelische Regionalbischof Kopp verwies auf das Schicksal. Neben dem Schönsten im Leben, wie Urlaub und Freiheit trete unvermittelt das Grausamste wie Tod, Verletzung und Katastrophe. Damit müsse man jetzt leben. Beide Geistliche wie auch Bayerns Innenminister Herrmann dankten den Einsatzkräften. Sie hätten bis hart an die Erschöpfungsgrenze gearbeitet. Das Unglück habe wieder gezeigt, zu welch übermenschlichen Leistungen Helfer fähig seien, sagte Herrman vor den rund 200 Trauergästen. In Burgrain waren vor einer Woche fünf Menschen ums Leben gekommen, als ein Regionalzug entgleiste. – BR

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