Bangkok: Im Konflikt zwischen Thailand und Kambodscha ist trotz internationaler diplomatischer Bemühungen weiterhin keine Waffenruhe in Sicht. In der Nacht meldeten beide Seiten Gefechte entlang der Front. Malaysia hatte als Vermittler zu einer Waffenruhe aufgerufen. Diese sollte ab 22 Uhr gestern Abend gelten. Die Initiative war offenbar mit US-Präsident Trump abgestimmt, der mit beiden Regierungschefs telefoniert und daraufhin angekündigt hatte, dass die Kämpfe eingestellt würden. Der Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha schwelt seit langem und geht auf einen jahrzehntelangen Gebietsstreit zurück. Im Juli hatten beide Länder im Beisein von Trump ein Abkommen über eine Waffenruhe unterzeichnet, die bereits im November wieder gebrochen worden war. – BR
