So. Jul 21st, 2024

München: Die Grünen kritisieren die Staatsregierung scharf, weil es mit der Absenkung der CO2-Emissionen in Bayern nur langsam vorangeht.

Fraktionschefin Schulze sagte, statt zu handeln, rechne sich die Staatsregierung lieber die eigenen Zahlen schön. Zwar werde betont, dass der CO2-Ausstoß in Bayern pro Einwohner geringer sei als in anderen Bundesländern. Dass der Freistaat aber große Mengen Strom importiert und die Emissionen dafür teilweise den anderen Bundesländern zugerechnet würden, lasse die Söder-Regierung großzügig unter den Tisch fallen, so Schulze weiter. Laut dem neuen Klimabericht der Staatsregierung lag der CO2-Ausstoß 2019 bei 95 Millionen Tonnen. Um die im Klimagesetz vereinbarten Ziele bis 2030 zu erreichen, müsste der Ausstoß auf 47 Millionen Tonnen gesenkt werden. Bis 2040 will Bayern klimaneutral sein. – BR

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