Mi. Jun 23rd, 2021

München: Eine bayerische Grundschullehrerin klagt gegen die seit knapp einem Jahr geltende Arbeitszeitkonten-Regelung im Freistaat. Unterstützt wird sie vom Lehrerverband BLLV. Grundschullehrkräfte arbeiten seit vergangenem Jahr eine Stunde mehr pro Woche.
Das soll bis 2025 so gehen, anschließend sollen die auf dem Arbeitszeitkonto angesparten Stunden zurückgegeben werden. Aus der Sicht des BLLV arbeiten die Grundschullehrer derzeit länger, als eigentlich für den Bedarf an ihren Schulen nötig wäre. Gleichzeitig werden einige von ihnen an Mittel- und Förderschulen eingesetzt, um dort die Lücken zu füllen. Der BLLV argumentiert, es sei rechtlich nicht zulässig, auf diesem Weg Personalengpässe zu beseitigen. – BR

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