Fr. Okt 7th, 2022

Berlin: 30 Jahre nach den rassistischen Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen hat Verfassungsschutzpräsident Haldenwang vor der anhaltenden Gefahr rechtsextremer Gewalt gewarnt.
Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte er, das hohe Gewaltpotenzial belegten nicht zuletzt die rechtsterroristischen Anschläge der vergangenen Jahre. Auch die Integrationsbeauftragte Alabali-Radovan und der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Schneider, äußerten sich anlässlich des Gedenkens an die Ausschreitungen. Sie forderten in einem Gastbeitrag für das Nachrichtenportal „t-online“ unter anderem, Verfassungsfeinde aus dem Öffentlichen Dienst zu entfernen. Im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen hatte im August 1992 ein rechter Mob tagelang ein Haus attackiert und schließlich in Brand gesetzt, in dem eine Aufnahmestelle für Asylbewerber sowie vietnamesische Arbeiter untergebracht waren. – BR

Kommentar verfassen