Sa.. Mai 16th, 2026

Köln – Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband hat die Sparpläne von Bundesgesundheitsministerin Warken als „vollkommen planlos“ kritisiert.

Durch die geplante Reform gebe es mehr Aufgaben für Hausarztpraxen, gleichzeitig werde dort massiv gespart, sagte der Vorsitzende Blumenthal-Beier der „Rheinischen Post“. Sollte die Reform verabschiedet werden, werde das Primärversorgungssystem – Hausärzte als erste Anlaufstelle im Gesundheitssystem – nicht zu schaffen sein, so Blumenthal-Beier. Das Spargesetz sei „ein Zerstörungsprogramm für die Hausarztpraxen“. Gesundheitsministerin Warken will die Krankenkassen um knapp 20 Milliarden Euro entlasten. Vorgesehen sind dafür höhere Zuzahlungen und Einschnitte für Patienten, aber auch milliardenschwere Ausgabenbremsen bei Praxen, Kliniken oder Arzneiherstellern. – BR

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