Fr.. März 13th, 2026

Berlin: Der Hausärzteverband hat eine kritische Zwischenbilanz der elektronischen Patientenakte gezogen. Der Bundesvorsitzende, Beier, sagte den Funke-Zeitungen, viele Versicherte wüssten gar nicht, dass sie eine elektronische Patientenakte haben.

Außerdem sei diese nicht praxistauglich. Beier kritisierte den Registrierungsprozess als absurd kompliziert, außerdem fehle für Ärzte eine Volltextsuche. In der elektronischen Patientenakte kann die gesamte Krankengeschichte von Patientinnen und Patienten gespeichert werden. Diese können der Einrichtung ihrer Daten aber widersprechen. Nach Wunsch von Bundesgesundheitsministerin Warken wird die sogenannte ePA zum zentralen Dreh- und Angelpunkt des geplanten Primärarztsystems. Künftig sollen damit auch Termine und Überweisungen online gebucht werden. – BR

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