Berlin: Der Bundestag beschäftigt sich heute erneut mit dem milliardenschweren Kauf großer Mengen von Schutzmasken während der Corona-Pandemie. Im Haushaltsausschuss stellt sich Sonderermittlerin Sudhoff den Fragen der Abgeordneten.
Sie war im vergangenen Jahr vom damaligen Gesundheitsminister Lauterbach beauftragt worden, Licht in die Angelegenheit zu bringen. Im Fokus der Befragung steht das Krisenmanagement von Jens Spahn, Lauterbachs Vorgänger im Amt. Spahn, mittlerweile Chef der Unions-Fraktion im Bundestag, hatte Millionen Masken beschafft, ohne den Bedarf zu ermitteln und ohne über den Preis zu verhandeln. Dabei soll er Warnungen seiner Beamten ignoriert haben. Insgesamt sollen die Folgekosten dieser „Überbeschaffung“ im Jahr 2024 bei fast 520 Millionen Euro gelegen haben. – BR
