Mi. Jul 28th, 2021

Studentisches Engagement und innovative Lehre

Eichstätt, 11. Februar 2021 (upd) – Die mit der Corona-Pandemie einhergehende Welle der Digitalisierung hat den Alltag an Hochschulen stark verändert. Doch welche Konsequenzen hat dies für die Hochschulbildung und für das Lernen an Hochschulen? Und inwiefern fordert die Pandemie-Situation verantwortungsbewusste Hochschulen heraus, neue Bildungsziele zu formulieren, um junge Menschen auf die Welt von morgen vorzubereiten? Im Rahmen der Gesprächsreihe „Lernen neu denken“ an der Katholischen Universität Eichstätt Ingolstadt (KU) diskutieren einmal im Monat ausgewiesene Hochschul-Lehrende neue Perspektiven für die Hochschulbildung. Organisiert und durchgeführt wird die Reihe durch das Projekt „Mensch in Bewegung“ im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“.

Am 26. Februar, um 11 Uhr sprechen zu diesem Thema Prof. Dr. Christoph Corves (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) und Prof. Dr. Klaus Meier (KU). Im Fokus des Gesprächs steht die Frage, wie das Engagement von Studierenden und die Stärkung einer innovativen Praxis in der Hochschullehre gefördert werden kann. Christoph Corves ist Ars legendi-Preisträger des Jahres 2020. Klaus Meier hat die Auszeichnung 2017 erhalten. Mit dem hochdotierten Preis ehrt der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft seit 2006 exzellente Leistungen in der Hochschullehre. Im vergangenen Jahr stand hierbei das Engagement von Studierenden im Vordergrund.

Im Gespräch mit den beiden Preisträgern wird es darum gehen, wie Studierende durch die Realisierung eigener Projekte gesellschaftliche Wirkung erzielen und sich im Team als selbstwirksam erfahren können. Beleuchtet werden soll zudem, wie eine projekt-basierte und forschend-explorative Lehre zur Persönlichkeitsbildung und zum Erwerb neuer Kompetenzen beitragen kann. Konkret stellt sich hierbei die Frage: Was zeichnet eine Hochschullehre aus, die Studierende aktiv in die Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen einbezieht und die digitale Werkzeuge für die Umsetzung und Begleitung von Projekten nutzt?

Im Sinne des Selbstverständnisses der KU, Studium und Lehre persönlich, engagiert, vernetzt und diskursiv zu gestalten, setzt die Dialogreihe damit die überregionale Diskussion um eine „Hochschule der Zukunft“ mit externen Experten und Lehrenden der KU fort. Als stark geisteswissenschaftlich geprägte Universität ist es der KU hierbei ein wichtiges Anliegen, eine am Menschen orientierte Kultur digital gestützten Lernens zu etablieren. Der Online-Dialog beleuchtet daher auch, wie Lernorte der Zukunft gestaltet werden können, die gesellschaftlichen Herausforderungen im Zusammenspiel von Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft durch Innovationen in Forschung und Lehre begegnen.

Die Anmeldung zu den Veranstaltungen ist online möglich unter: https://hochschule-der-zukunft.org/veranstaltungen
Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich mit Kommentaren und Fragen aktiv am Gespräch beteiligen.

(Fotos: upd)

Kommentar verfassen